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Sommertörn mit zweiundvierzig Drucken E-Mail
Geschrieben von Jan Völkers   
11.10.2003
Der Sommertörn mit "zweiundvierzig" stand dieses Jahr unter keinem besonders guten Stern. Wir wollten eigentlich auf die Nordsee, aber das Wetter hatte was dagegen

Am Abend vor der Abfahrt schien uns noch die Sonne in die Plicht. abend_vor_abfahrt
Am Abfahrtstag schien noch die Sonne, aber es bliesen uns schon kräftige 5, in Böen 6 Windstärken auf die Nase. Weil uns das zu anstrengend wurde, machten wir schon in Glückstadt Schulz mit dem ersten Tagestörn.

Der Rest des Urlaubs bestand dann aus Wetterbericht hören und grübeln, ob wir es noch bis auf die Nordsee schaffen würden. Bis zur Oste kamen wir zwei Tage später, wo uns am Osteriff wieder mal eine so schauerliche Schauerbö erwischte, dass wir uns dafür entschieden, Die Oste mal bis Oberndorf hochzusegeln. In die Ostemündung hinein ging es mit achterlichen 6 Windstärken gegen den mächtigen Ebbstrom, was richtig Spaß machte. Hier sahen wir auch unseren ersten Seehund der Saison.
oste.jpg Das war dann noch ein richtig schöner Urlaubstag, denn kaum hatten wir der Elbe den Rücken gekehrt, schien wieder die Sonne.
Nun lagen wir eingeweht in Oberndorf, von wo wir eine Aufwärmfahrt nach Hause machten und eine Nacht in unserem richtigen Bett übernachteten.

Nach drei Tagen wurde es aber doch zu langweilig und wir versuchten noch einmal den Vorstoß auf die Nordsee, brunsbmussten uns aber wieder von Petrus eines besseren belehren lassen und wehten dann für 3 Tage in Brunsbüttel ein, wo eine der Schauerböen aber einen gewaltigen Regenbogen an den Himmel zauberte.


schaf Den Schafen auf dem Brunsbüttler Deich schien das miese Wetter weniger auszumachen.
Gegen Ende des Urlaubs nahm der Wind dann ab, und wir konnten uns zumindest einmal auf dem Medemsand trockenfallen lassen, wobei wir uns aber bemühten, nicht den Seehundkolonien zu nahe zu kommen.
 

Am vorletzten Tag fuhren wir nach Freiburg, wo man in der Einfahrt in den Priel einen starken Schlenker nach links bzw. SE machen muss, der Flutstrom spült neben dem Stack eine hohe Barre an. Unser Schwert kam reichlich abrupt zusammen mit dem Ruder hoch (Bei HW!) und das Echolot zeigte 0.6m an. Im Priel warens dann wieder >=2m. Freiburg hat übrigens die besten Duschen an der Unterelbe!

Der allerletzte Tag war noch ein schöner Segeltag, wobei der Wind am Ende leider Einschlief und wir die letzten Meter motoren mussten.

Der Rest des Sommers war aber ja schön und so konnten wir den Urlaub doch noch etwas ausgleichen und z.B. mit den Nichten im Matsch bei Pagen Süd wühlen. pagen
Denn mitnichten wühle ich nicht mit Nichten gerne im Matsch.
Jan Völkers

 
Letzte Aktualisierung ( 16.05.2007 )
 
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